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Hauptsache:Verkehrssicherheit
Der Deutsche fährt nicht wie andere Menschen. Er fährt, um recht zu haben.
Kurt Tucholsky
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"Alles Unglück der Menschen kommt daher, dass sie nicht ruhig in ihrem Zimmer bleiben können."
Blaise Pascal, 17. Jahrhundert
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"Es träte, wenn das Fahrzeug dahinsaust, eine Art Umnebelung der Sinne ein, eine Art Trunkenheit, die sehr angenehm sei, zu immer kühnerem Fahren verleite, so dass man stets sorgloser auf seine Umgebung achte."
Medizinalrat Dr. Näcke bei der Beschreibung der Fahrerlebnisse eines Kollegen im Jahr 1907, als Spitzengeschwindigkeiten von 70 km/h (!) erreicht wurden.
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Alles Idjodn!
Hamm Sie das ooch schon gemerkd - alle andorn Audofahror sinn Idjodn! Um`s ma ganz zurickhaldend auszudrickn!
Nee, isch fahre doch nu werglisch een sähr serjöhsn Schdiel - besonnen, vornewegschauend, ricksischdsvoll... - abor die annorn!?
Isch hab in de ledzdn Jahre nisch een eenzschn vor mir zu fahrn gehabd, dähr so gefahrn is, wie sisch das geheern dud. Endwedor is mei Fordormann e Bummlor odor e Rasor. Endwedor, dähr läßd misch soweid offfahrn, daß isch in dähn sein Kofforraum neinguckn könnde, odor isch muß dährardisch Gas gähm, um dähn noch vor dor näschsdn Ambl zu iborholn... - es is e Graus, wie die annorn fahrn dun!
Odor wenn isch gemiedlisch dursch de Landschafd zuckln du, so off dor Landschdraße, scheene Musik heere - Radjo odor Cehdeh - dann kommd garandierd irschend so e Idjod un fängd an von hindn zu drängln. Da dud mir dann dor ganze Musikgenuß vorgehn, wenn isch dähn, wennor iborholn will, abfang muß. Soweid däds ja noch komm, wenn misch jedor hährgeloofne Vauwehfahror iborholn könnde! Nee, wozu had denne mei Audo 215 BS! Hähä, dähr soll ma sähn, wie or vorbeikomm dud! Dähr könnde ja schließlisch ooch gemiedlisch hinnor mir hährfahrn? Warum muß dähr Idjod denne unbedingd iborholn? Isch fahre doch ooch ganz gemiedlisch! Nee, dähr muß zum Iborholn ansedzn! Un wenn dann dor Geschnvorkähr komm dud, dann haddor de Brille off: Endwedor es schebbord - Kaldverformungsdesd vom Feinsdn! - odor dähr läßd sisch zurickfalln ins zweede Glied. Un im zweedn Glied fahrn, das könn die Idjodn eenfach nisch!
Wenn sisch das Schbiel off dor Audobahn abschbieln dud, dann wirds noch ungemiedlischor. Wenn isch so een Rasor zweemal abgeblockd hab, dann iborhold dähr reschds! Was mor ja iborhaubd nisch machn darf! Nur Idjodn!
Ganz annersch isses nadiehrlisch, wenn ischs eilisch hab - dann fahrn die alle, wie de Anfängor odor wie Rendnor kurz vor dor Vorbannung ausm Schdraßnvorkähr! In dor Schdadt gladd fuffzisch! Nisch een eenzschn Schdundnkilomedor mähr! Zum Haareausrubfn!
Odor off dor Landschdraße... - als wie wennse noch nie eene Landschafd gesähn häddn! Da guckn se nach links un nach reschds, anschdadds e bißl Gas zu gähm! Un dann wenn isch iborholn will, dann krischn se een Bleifuß un schdiern schduhr gradeaus - als wie wennse misch nisch bemerkd häddn! Nur Idjodn!
Warum könn denn die annorn nisch so fahrn wie isch? Isch bin doch ooch bloß e normalor Mensch.
Warum missn die sisch offfiehrn wie de wildgewordnen Affn? Odor dun Sie edwa eene annre Meinung hamm diesbezieschlisch?
Eduard Sachsenmeyer
Fazit: Alles wäre einfacher, wenn alle so wären, wie man selbst sein sollte.
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Es ist leichter, Tore zu schießen, als den deutschen Führerschein zu machen
Ailton, "Kugelblitz" des FC Schalke 04
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"Ich kenne einen Fahrer, der die Verkehrsregeln kennt, innehält und für sich zu nutzen weiß. Er versteht es geschickt vorzupreschen, dann wieder eine regelmäßige Geschwindigkeit zu halten, seinen Motor zu schonen, und so findet er vorsichtig und kühn seinen Weg zwischen den anderen Fahrzeugen.
Ein anderer Fahrer, den ich kenne, geht anders vor. Mehr als an seinem Weg ist er interessiert am gesamten Verkehr und fühlt sich nur als ein Teilchen davon. Er nimmt nicht seine Rechte wahr und tut sich nicht persönlich hervor. Er fährt im Geist mit dem Wagen vor ihm und dem Wagen hinter ihm, mit einem ständigen Vergnügen an dem Vorwärtskommen aller Wägen und der Fußgänger dazu".
Bertolt Brecht: Zwei Fahrer
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Als Lektüre sehr zu empfehlen:
Das Letzte Jahr, Aus dem Tagebuch eines Trinkers
Von Eugen Egner
Hier beispielhaft drei Auszüge:
16.1.: Früh aufgestanden. Nach dem Abwasch versucht, mich mit einem Hausschuh zu erschlagen. Sehr getrunken.
1.3.: Perfekter Tag. Spät abends habe ich mir dann noch ein Käsebrot geschmiert und mich draufgesetzt. Viel Wein.
19.3.: Nachgedacht über Worte eines Freundes: "Die Sonne müßte nachts scheinen, am Tage ist es doch sowieso hell." Wieder geweint. Rum.
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Die erste Flasche Bordeaux war ziemlich jung, noch etwas verschlossen. Die Zweite hatte eine herrliche Nase unn einen kräffftigen Charakter. Die Dritte - wasssolz! Die Fierpe knallte mipp ihrm vollllämm Bukettt ein vorm Latz, fammoos im Schlünd, härlig möpselnd därrartich pree-kär im Abgang ..... aber Hallo! Unn daaan - hoppala - die Polifistin bei der Kondrolle - total schaafes Mützzchen.. aber das ist eine ganz andere Geschichte..
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Prominente, die bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen:
Pierre Curie, Physiker (1906); Italo Svevo, Schriftsteller (1928); T.E. Lawrence (of Arabia), Schriftsteller, Politiker; (1928); James Dean, Schauspieler (1955); Albert Camus, Schriftsteller (1960); Grace Kelly, Schauspielerin (1982); Alexander Dubæek, Politiker (1992); Prinzessin Diana von Wales (1997); Helmut Newton, Photograph (2004)
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Arzt: "Haben Sie häufiger Durst?" Patient: " So weit lasse ich es nicht kommen!"
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Ein Mensch ist leider ziemlich schüchtern
Und ohne Schwung, solang er nüchtern.
Doch zündet kaum bei ihm der Funken,
Ist`s schon zu spät: er ist betrunken.
So muss er immer wieder scheitern:
Nie glückts ihm, sich nur anzuheitern.
Eugen Roth
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Siebzehn Bier
Obazahlnischkannnnnischmehr!
Das waren siebzehn Bier, der Herr!
F.W. Bernstein
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Ein Drittel aller Jugendlichen saufen sich zumindest gelegentlich ins Koma. Der Rat eines Experten: Das Elterhaus sollte mehr seine Vorbildfunktion erfüllen. Das sei ja gerade das Problem, so ein weiterer Experte.
Harald Schmidt
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Der Außerirdische auf der Parkbank war völlig apathisch und ziemlich grün im Gesicht. Sein Kopf war im Verhältnis zum Körper viel zu groß, und die Tentakel hingen ihm wirr im Gesicht. Noch während grüner Schleim aus ihm quoll, schwor Riebesehl, sich nie wieder mit gepanschtem grünem Tee die Kante zu geben!
Riebesehl, "Abgeschlossener Roman"
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Radfahrer erreichen die größte Geschwindigkeit, wenn ein Auto vor ihnen ist; Fußgänger erreichen die größte Geschwindigkeit, wenn ein Auto hinter ihnen ist.
Roberto Benigni, Werner Schneyder bestätigend:
Ein Auto ist an und für sich schon ein Delikt.
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Einer der Gründe warum ich nicht viel trinke ist, dass ich dabei sein möchte, wenn ich mich amüsiere.
Nancy Lady Astor
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Ich habe Leute gekannt, die haben heimlich getrunken und sind öffentlich besoffen gewesen
Georg Christoph Lichtenberg
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An die Dudenrdaktion, Abt. Neue Worte.
Betr. Anregung
Sehr geehrte Herren!
Mir ist aufgefallen, dass die deutsche Sprache ein Wort zu wenig hat. Wenn man nicht mehr "hungrig" ist, ist man "satt". Was ist man jedoch, wenn man nicht mehr "durstig" ist? Na?
Naa? Na bitte! Dann "hat man seinen Durst gestillt" oder "man ist nicht mehr durstig " und was dergleichen unschöne Satzbandwürmer mehr sind. Ein knappes einsilbiges Wort für besagten Zustand fehlt jedoch, ich würde vorschlagen, dafür die Bezeichnung "schmöll" einzuführen und in Ihre Lexika aufzunehmen.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Werner Schmöll
"schmöll" geht auf einen erfundenen Brief an die Duden-Redaktion zurück, der im Dezember 1975 in der Satirezeitschrift Pardon veröffentlicht wurde. Verfasser des Briefs war Robert J. Gernhardt.
Inzwischen gibt es ein "offizielles" Wort für besagten Zustand, der das Gegenteil von "durstig" beschreibt: "sitt". "Sitt"uativ die beste Lösung - z.B. wenn es ums alkoholfreie Autofahren geht!
"Sitt" hat sich leider noch nicht so richtig durchgesetzt. Möglicherweise hätte folgender Vorschlag mehr Erfolg: "wamp" (nach dem Lexikon der Furchtbringenden Gesellschaft zu Weimar, 1756, pagina CLXXII, linke Spalte)
Also: Ich war durstig, jetzt bin ich wamp.
Hat sich in unserem Sprachgebrauch in "Wampe" (Bierbauch) erhalten. Das klingt sehr anschaulich und ist leicht zu (be-)greifen.....
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Für den gegenteiligen Zustand von "wamp" hat man bedeutend mehr Auswahl: abgedichtet, abgefüllt, angeheitert, angesäuselt, benebelt, besoffen, blau, breit, dicht, einen im Tee haben, einen in der Krone haben, im Tran, granatenvoll, hackedicht, knülle, neben der Spur, Oberkante Unterlippe, Schlagseite haben, sternhagelvoll, stockbesoffen, zugedröhnt
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Und manchmal kann man das eine vom anderen nicht mehr so ganz genau unterscheiden, wie die folgende Geschichte zeigt:
Drei Freunde ziehen von Kneipe zu Kneipe und trinken dabei kräftig. Am Ende bleiben Sie in einer Bar hängen und gießen noch mal kräftig nach. Schließlich kippt der eine wie in Zeitlupe vom Barhocker und bleibt regungslos auf dem Boden liegen. Einer der beiden auf dem Hocker sagt zum anderen: "Eines muss man dem Karle lassen. Der weiß, wann er aufhören muss."
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Wie wichtig es ist, das Eine vom Anderen zu trennen zeigt das gereimte Urteil des AG Höxter, Urt. v. 21.06.1995 - 8 Js 655/95 wegen einer fahrlässigen Trunkenheitsfahrt
Aus den Gründen:
Am 03.03.1995 fuhr mit lockerem Sinn
der Angeklagte in Beverungen dahin.
Daheim hat er getrunken,vor allem das Bier
und meinte, er könne noch fahren hier.
Doch dann wurde er zur Seite gewunken.
Man stellte fest, er hatte getrunken.
Im Auto tat's duften wie in der Destille.
Die Blutprobe ergab 1,11 Promille.
Das ist eine fahrlässige Trunkenheitsfahrt, eine Straftat, und mag das auch klingen hart.
Es steht im Gesetz, da hilft kein Dreh,
§ 316 I und II StGB.
So ist es zum Strafbefehl gekommen.
Auf diesen wird Bezug genommen.Der Angeklagte sagt, den Richter zu rühren:"
Das wird mir in Zukunft nicht wieder passieren!
"Jedoch es muss eine Geldstrafe her,
weil der Angeklagte gesündigt, nicht schwer.
30 Tagessätze müssen es sein zu 30,- DM
Und wer Bier trinkt und Wein,
dem wird genommen der Führerschein.
Die Fahrerlaubnis wird ihm entzogen,
auch wenn man menschlich ihm ist gewogen.
Darf er bald fahren? Nein, mitnichten.
Darauf darf er längere Zeit verzichten.
5 Monate Sperre, ohne Ach und Weh,
§§ 69, 69a StGB.
Und schließlich muss er, da hilft kein Klagen,
die ganzen Verfahrenskosten tragen,
weil er verurteilt,das ist eben so,
§ 465 StPO.
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Arzt: "Sie wollten doch ein anderer Mensch werden!?" Patient: "Stellen Sie sich mein Pech vor, Herr Doktor. Der andere Mensch trinkt leider auch!"
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Wir trinken auf die Gesundheit des anderen und zerstören dabei die eigene.
Jerome K. Jerome, der damit Mark Twain widerlegt:
Wasser, in Maßen genossen, kann niemand schädigen.
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Nicht alle Promis nehmen Drogen! Die meisten sind ganz normale Alkoholiker
Til Mette, "Stern"
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Der Richter redet dem Angeklagten ins Gewissen: "In diese traurige Lage sind Sie nur durch den Alkohol gekommen". Daraufhin meint Angeklagte sichtlich erleichtert: "Und ich dachte schon, ich wäre selbst dran schuld."
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Auf seinem Patienten ist ein 45-jähriger Zahnarzt eingeschlafen. Der Mediziner hatte während der Arbeitszeit Alkohol getrunken und trotz zunehmender Trunkenheitdie Arbeit fortgesetzt. Der Zahnarzt erwachte erst im Krankenhaus wieder.
Gesammelt von Bernd Ellermann (aus Dt. Ärzteblatt Jg. 103 Heft 7 - 17. Februar 2006)
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Sperzel`s Dialoge:
Frage des Tankstellenpächters an den sichtlich alkoholisierten Fahrer: Haben Sie auch was getankt? Nein, ich bin schon voll gekommen!
Beschwert sich der alkoholisierte Fahrer bei der Polziekontrolle: "Sis ne Unverschämtheit! Erst labert ihr mich voll...und dann macht ihr`n Alkoholtest!!
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Es kommt anders, wenn man(n) denkt!
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